Online-Yoga: Tag 1

Online-Yoga: Tag 1

Juhu, ich darf zwei Wochen lang das Online-Yoga-Studio von YogaEasy.de testen! Das ist toll, denn die Kurse in meinem Fitness-Studio fangen entweder um 07:30 Uhr (gähn) oder um 20:00 Uhr (so spät?) an, so dass ich es viel zu selten in den Unterricht schaffe.

Ich besitze zwar ein paar schöne Yoga-DVDs, aber wenn man deren Ablauf irgendwann Wort für Wort kennt, ist das auch nicht mehr das Wahre. Heute heißt es nach dem Aufstehen: Matte ausrollen, Mac anschmeißen und los. Zur Wahl stehen mehr als 100 Videos, von sechs Minuten bis über eine Stunde, außerdem kann ich wählen, wonach mir zumute ist: Tempo, Kräftigung, Dehnung…? Ich entscheide mich für Yoga statt Espresso – Yoga für den Morgen mit Valentin Alex aus der Kategorie „für Geübte“ – ich will mich ja schließlich nicht langweilen. 24 Minuten Vinyasa Flow / Power Yoga.

Schon bevor es losgeht, finde ich, dass der Tag nicht besser anfangen könnte. Valentin stellt sich kurz vor und wir beginnen mit Atemübungen und Sonnengrüßen.

Im ersten herabschauenden Hund merke ich, dass meine letzte Yoga-Einheit schon viel zu lange her ist. Die Feueratmung klappt dafür sehr gut – finde ich zumindest und sonst ist ja niemand da, der das beurteilen könnte. Gemeinsam mit den Kursteilnehmern im Video öffne ich mein Herz, erde mich und spüre in mich hinein.

Valentin erklärt die Übungen kurz und knapp und nervt nicht mit Endlos-Anweisungen vom Scheitel bis zum kleinen Zeh. Für ein Video in dieser Kategorie halte ich das für vollkommen angemessen, auch wenn ich zwischendurch meine Halswirbelsäule in etwas unentspannte Positionen drehen muss, um nachzuschauen, ob die Yogis auf dem Bildschirm dasselbe turnen wie ich.

Von einem Yogalehrer in die richtige Position gedrückt zu werden, ist jedes Mal ein erhellendes Erlebnis für Geist und Körper (Geist: „Ach, so geht diese Übung.“ Körper: „Hilfe, ist das anstrengend!“), das mir in meinem Wohnzimmer natürlich fehlt. Ich würde niemandem empfehlen, es beim allerersten Mal mit Online-Yoga zu versuchen oder gänzlich auf dieses Medium umzusteigen. Aber wer es, so wie ich, einfach zu selten in den Kurs schafft und trotzdem häufiger als einmal im Monat üben möchte (sonst kann man es ja auch gleich lassen…), der ist bei Valentin und seinen Kollegen bestimmt gut aufgehoben.

Bei Shavasana verabschiedet Valentin sich und überlässt es mir, ob ich in die Tiefenentspannung gehe oder nicht. Erst jetzt fällt mir auf, dass zu dem Video gar keine Musik läuft. Ich finde das ein bisschen schade, aber immer noch besser als spirituelle Klänge und Meditationsgesang. Also keine Entspannung – mir ist jetzt sowieso mehr nach Frühstück.

Ich bleibe dran! Was meint Ihr? Studio, DVD, online – seid Ihr für eine Kombination oder habt Ihr den einzig richtigen Weg für Euch gefunden? Und: wie steht Ihr zum Thema Singen beim Yoga? Für mich ist das ja nichts…

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