Brownies deluxe: Die Stars auf meinem Brunch-Buffet

Brownies deluxe: Die Stars auf meinem Brunch-Buffet

Hattet Ihr ein schönes Wochenende? Bei mir gab es am Sonntag einen Brunch mit allem Drum und Dran. Man stellt sich so was vorher ja meistens ganz lässig vor. Ein bisschen Brot, na ja, am besten selbst gebacken, Aufschnitt, Muffins, Müsli mit Obst, Kaffee und Saft. Easy, oder?

Je mehr Blogs mit kulinarischem Schwerpunkt man so liest, desto bekloppter wird man ja mit der Zeit. Oder anspruchsvoller, um es mal hübscher auszudrücken. Ich konnte mich gerade noch beherrschen, ein paar Tage vorher wunderschön gestreifte Strohhalme, elegante Muffin-Förmchen und Milchfläschchen mit Öffnung im Deckel zu bestellen, um meine Tafel angemessen zu dekorieren. Denn, mal ehrlich, so reizend das auf den Bildern auch immer aussieht, am Ende ist es den Gästen doch wichtiger, dass genug Eiswürfel für den Prosecco da sind.

Also habe ich mit Bordmitteln gearbeitet und mich aufs Essen konzentriert. Es gab Blueberry-Muffins, Chocolate-Cookies, Erdbeer-Torte (danke, große Schwester!), Spinat-Käse-Quiche, Gemüsesticks mit Quark, Haferflocken-Buttermilch-Brot mit verschiedenen Sorten Aufschnitt, Laugenbrötchen (aus der Tiefkühlung, ich bitte Euch…) und – mein persönliches Highlight: Brownies deluxe. So habe ich die verboten leckeren Schoko-Schnittchen mit versunkenen Oreo-Cookies nachträglich getauft. Das Rezept stammt aus der Lecker Bakery 3/2012, dort heißen die kleinen Dinger „slutty brownies“. Auch irgendwie passend.

Hier kommt das ganz leicht abgewandelte Rezept.

Für den Cookie-Teig
125 g weiche Butter
175 g Zucker
Salz
1 Ei
175 g Mehl
1 TL Backpulver
50 g Zartbitter-Schokolade (ich habe Lindt mit 70 % Kakao genommen)

Für den Brownie-Teig
200 g Zartbitter-Kuvertüre
250 g Butter
3 Eier
75 g Zucker
Vanille
75 g Mehl
Salz
12 – 15 Oreo-Kekse

Für den Cookie-Teig rührt Ihr Butter, Zucker und eine Prise Salz mit dem Handmixer in einer großen Schüssel cremig und schlagt das Ei darunter. Mehl und Backpulver vermischt Ihr am besten, bevor Ihr das Ganze unter die Ei-Masse rührt. Dann die Schokolade hinein bröckeln. Legt eine eckige Auflaufform (ca. 20 x 25 cm) mit Backpapier aus und verstreicht den Teig mit einem Esslöffel in der Form. Der Teig ist etwas zäh, aber Ihr könnt mit den Oreos später noch nachhelfen. Jetzt den Backofen vorheizen (Umluft 150° C).

Für den Brownie-Teig zerkleinert Ihr die Kuvertüre und schmelzt sie zusammen mit der Butter bei niedriger Hitze im Topf. Abkühlen lassen. Inzwischen verrührt Ihr Eier, Zucker und Vanille mit dem Handmixer und gebt die abgekühlte Schokobutter dazu. Das Mehl vermischt Ihr mit einer Prise Salz und rührt es ebenfalls unter.

Jetzt drückt Ihr die Oreos nebeneinander in den etwas widerspenstigen Cookie-Teig und schiebt ihn so noch bis in die letzte Ecke der Form. Darauf kommt der Brownie-Teig. Glatt streichen und im vorgeheizten Ofen ca. 30 Minuten backen (je nach Ofen auch etwas länger). Bei mir hatten die Brownies nach einer halben Stunde genau die richtige Konsistenz: fest, aber in der Mitte noch schön weich. Für mich müssen die perfekten Brownies einen ganz leicht „matschigen“ Kern haben, so mag ich sie am liebsten.

Ich sag’s Euch: diese Brownies waren der Renner auf dem Buffet! Ich habe die Kalorienbömbchen in extra kleine Stücke geschnitten, aber wer eins probiert hatte, konnte einem zweiten (oder auch dritten) nicht widerstehen. Beim Schreiben verputze ich gerade den Rest und überlege, bei welcher Gelegenheit ich sie das nächste Mal backen kann.

Und Ihr? Braucht Ihr einen Grund zum Brownies-Backen oder findet Ihr, es sollte jeden Tag Kuchen geben?

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