Wochenendgefühl am Montag. Geht nicht? Das geht!

Mögt Ihr Montage? Oder fällt Eure Stimmung schon am Sonntagabend dramatisch ab, weil das Wochenende vorbei ist? Ich bin ja erstens der Meinung: Wer Montage hasst, ist gut beraten, in seinem Leben etwas zu verändern. Und zweitens, sozusagen als Soforthilfe: in Erinnerungen zu schwelgen, verlängert das Wochenendgefühl. Das gilt natürlich ebenso für Urlaube, Heiratsanträge, Geburtstage… Ich hoffe, Ihr habt in den letzten zwei Tagen etwas Schönes unternommen oder zu Hause beim Faulenzen eine gute Zeit gehabt. Falls nicht, leihe ich Euch gern mein Wochenende. Um darin zu schwelgen oder vielleicht auch Anregungen zu finden, damit das nächste (noch) besser wird. Los geht’s!

Das Beste ist ja irgendwie der Freitagabend, oder? Ich mag gern Rituale, um die Wochenendstimmung anzuknipsen. Mein Liebster und ich gehen zum Beispiel am frühen Freitagabend gern einen Kaffee bei elbgold in der Schanze trinken. Dabei lässt sich herrlich entspannt planen, was wir mit der vor uns liegenden Zeit anfangen möchten. Und „klick!“ fängt das Wochenende an und die Arbeitswoche ist erstmal vergessen. Zumindest alles, was an ihr genervt hat. Das klappt gut! Und nebenbei erwähnt, gibt es bei elbgold den allergroßartigsten Kaffee.

Dieses Wochenende war der Liebste allerdings mit den Jungs unterwegs, was ja auch mal sehr schön ist. Für ihn. Und für mich auch! Zwei Tage meine Couch, meinen Fernseher, mein Bett genießen und mich am Ende freuen, wenn er zurück kommt. Super! Den Freitagabend habe ich auf ebendieser Couch eingeläutet, mit einem Teller Pasta Pesto und Ratatouille im TV. Ich gebe zu, bisher hatte ich den Film nicht gesehen, weil Animationsfilme mich normalerweise nicht vom Hocker reißen. Die kleine Ratte Remy hat es aber ab der ersten Minute geschafft. Ich mag die Botschaft des Films: Anyone can cook. Das Gefühl, das Remy rüberbringt: tu was du liebst, egal, was alle sagen und egal, welche Voraussetzungen du mitbringst. Hach. Das ist ja genau mein Ding.

Ratatouille

Ich hatte also einen Spitzenabend mit Remy. Am Samstagmorgen war mir dann aber doch wieder nach der Gesellschaft echter Menschen. Mit zwei ganz besonders liebenswerten Exemplaren dieser Spezies war ich zum Frühstücken bei Die Pampi verabredet. Galão, portugiesische Croissants, frisch gepresster Orangensaft, Prosecco, Natas – so kann der Tag anfangen! Bei Pampi kann man auch nebenher ein bisschen einkaufen – Teelichter, Gläser, ein neues Shirt… Ein paar davon hingen verführerisch direkt neben unserem Tisch.

Die Pampi

Die Pampi

Wie herrlich, ganz in Ruhe drei Stunden lang zu frühstücken. Wir hätten den ganzen Tag dort sitzen können. Aufgebrochen sind wir nur, weil wir quasi zu einem Notfall nach Eppendorf gerufen wurden. Die Mädels waren bei Millions & Millions Kleider anprobieren. Hatte ich erwähnt, dass ich im September heirate? Ich habe wohl so ein-, zweimal angemerkt, dass ich es ganz schön finden würde, wenn meine Mädels sich kleidermäßig ein wenig abstimmen. Also, auf keinen Fall alle im gleichen Kleid, das geht mal gar nicht. Aber wenn das Ganze farblich schön harmonisch wirkt, wäre das doch sehr hübsch, auch für die Fotos… Ich bekomme nicht alles mit, was die Mädels so aushecken, die sind da sehr geheimnisvoll. Aber es wurden wohl schon einige Links und Fotos hin und her geschickt. Am Samstag durfte ich live ein paar Roben (der Ausdruck trifft es wohl eher) an ihnen bewundern. Und ich muss sagen: Mädels, Ihr werdet alle wunderschön aussehen. Egal, was Ihr anhabt ♥

Entschieden wurde an dem Tag noch nichts, ich musste dann auch weiter zum nächsten Termin. Ins NIVEA Haus. Man gönnt sich ja viel zu selten eine Massage, dabei tut das so gut! Ich hatte mir die 25-minütige Schulter-Nacken-Massage „Locker bleiben!“ gebucht. Was ich am NIVEA Haus besonders mag, ist die Atmosphäre unten im Spa-Bereich. Man bekommt Frottee-Puschen und einen Bademantel, alles ist in blau-weiß gehalten, in den Umkleidekabinen stehen NIVEA-Produkte bereit. Auf die Anwendung wartet man auf einer Terrasse am Meer – zumindest fühlt es sich so an. Die Räume heißen Wellenreiter, Meeresrauschen und Muschelbank. Am liebsten hätte ich alle nacheinander ausprobiert. Stattdessen genoss ich nach meiner Massage noch ein Wässerchen und die InStyle im Liegestuhl.

NIVEA-Haus

Was gibt es Besseres am Ende eines solchen Tages als Abendessen + Kino mit den Mädels? Wir waren Flammkuchen essen im Ufer Café und haben anschließend Before Midnight im Holi geschaut. Für mich eins der schönsten Kinos Hamburgs! Ich kann zu Fuß hingehen, es gibt freie Platzwahl und mein Papa sagte einmal: „Ach, das gibt es immer noch? Da hab ich früher mit Holgi die Beatles-Filme geguckt!“ Nostalgie pur…

Ufer - Café. Weinbar.

Holi-Kino

Wie der Film war? Schwierige Frage. Ich hatte eine Romanze erwartet, aber Drama trifft es wohl eher. Also, ich sag mal so: Wenn Ihr Lust habt, Euch eine eineinhalbstündige Beziehungskrise anzuschauen und keine Angst davor habt, Euch selbst in der anstrengenden, zickigen, wortgewandten und erschreckend realitätsnahen Julie Delpy wiederzuerkennen, dann los. Auf keinen Fall empfehle ich Euch, diesen Film mit dem Liebsten anzuschauen. Schon gar nicht beim ersten Date!

Den Sonntag habe ich dann größtenteils auf der Couch verbracht, abends gab es ein gar nicht mal so unromantisches Candle-light-Dinner mit Mirácoli. Und dem Liebsten natürlich.

Und wie war Euer Wochenende?

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