Ich liebe meine Stadt! Heute: das Karoviertel.

Ich liebe meine Stadt! Heute: das Karoviertel.

Kennt Ihr dieses Gefühl, wenn Ihr mal wieder genug habt von der überfüllten Fußgängerzone, geplünderten oder wild vollgestopften Regalen und der Frage: Trägt dieses Teil morgen beim Kaffeeholen jede Dritte in der Schlange? Dieses Gefühl, etwas Besonderes zu wollen oder vielmehr dringend zu brauchen? Wo geht Ihr hin, wenn Ihr Euch so fühlt? Ich war vor ein paar Tagen mit dem Liebsten und meiner Trauzeugin plus Anhang (danke für Eure Geduld, Männer) im Karoviertel und möchte Euch davon berichten, denn ich hätte am liebsten aus jedem Laden eine große Tüte voller Schätze mitgenommen… Gretchens Villa Angefangen haben wir mit einem famosen Frühstück in Gretchens Villa. Rührei, Brötchen, Croissants, Müsli mit Obst und natürlich Kaffee – bei Gretchen ist vom süßen bis zum strammen Start für jeden was dabei. Gretchens Villa Ich mag ja das türkis-goldfarbene Ambiente in der hübschen kleinen Villa und die kleinen Details wie das Schild „Lieblingsplatz“ über dem Tisch in der Ecke oder das bezaubernde Schälchen für die Amarettini zum Kaffee… Gretchens Villa Direkt neben Gretchens Villa beginnt das Shopping-Paradies. Oder besser: Gretchen hat zwei Goldstücke als Nachbarn… Goldig Bei GOLDIG habe ich mich in das Goldkettchen mit dem rosafarbenen Anker-Anhänger verliebt, das Ihr oben im Bild seht ♥ Weil ich Moment Anker so mag. Wollt Ihr wissen, wieso? Goldmarie Ein Haus weiter wohnt Goldmarie. Hier haben mich die scharfen Leder-Clutches von den niedlichen Anker-Täschchen abgelenkt. Sind die nicht heiß?? Es gibt verschiedene Farben und Verschlüsse, man kann sie als Portemonnaie, Clutch oder Umhängetasche, äh – ich glaube, ich muss ganz bald noch mal hin… Kunsthaltestelle In der KunstHaltestelle hat es mir der NORDLICHT-Hocker (oben rechts) angetan, der gleichzeitig eine Truhe ist und der ganz im Alte-Turnhallen-Sportgeräte-Retro-Trend liegt. Aber auch die Stempel, Postkarten und Porzellanteller wollten am liebsten sofort in meine Tüte. Serendipity Ein Stück weiter in Richtung Flohschanze wurde es noch gefährlicher. Serendipity bedeutet so viel wie „glücklicher Zufall“ – o ja, die Taschen, Gürtel, Ringe und Schals sind allesamt hübsche, kleine, glückliche Zufälle! Mal ehrlich, wer soll sich da entscheiden können? Silber, gold, bunt – natürlich kann man nie genug Taschen haben, aber zehn auf einmal wäre dann ja doch leicht übertrieben. Oder nicht? Nur schade, dass es den Ring nicht mehr in meiner Größe gab…

Gioia und Saxifraga

Von der Marktstraße bogen wir links in die Glashüttenstraße ab. Bei Gioia wollte ein glitzernder Sternenbeutel mit (pink? taupe? pink?!) – natürlich, die Einkäufe müssen ja irgendwo rein! Nebenan bei Saxifraga hätte ich am liebsten Blumen für sämtliche Tische und Fensterbänke meiner Wohnung gekauft. Dafür wäre allerdings ein Lieferwagen nötig gewesen.

Zum Abschluss noch ein kurzer Bummel über die Flohschanze, dann schrie mein Magen nach Kuchen. Nicht nach irgendeinem, nein, es sollte Mango-Cheesecake von Panter sein. Und zwei Pils für die Jungs und ihre Geduld.

Panter

Soooo gut… Ich hätte auch sitzen bleiben und später zum Abendessen die Ravioli bestellen können, die am Nebentisch so verführerisch aussahen. Die Wartezeit hätte ich easy mit zwei bis drei Latte macchiatos (macchiati?) überbrückt… Aber die Männer wollten noch nach Anzügen gucken. In der Europapassage. Pah… Anfänger.

6 Gedanken zu “Ich liebe meine Stadt! Heute: das Karoviertel.

  1. Liebe Astrid,

    Glückwunsch zu deiner Beute! Du sagst es – irgendwann denkt man beim hundertsten Teil vom Klamottenschweden, ach nöö, muss jetzt doch nicht sein. Da bringt es wirklich mehr Spaß, in diesen kleinen, feinen Individualläden zu bummeln. Hamburg ist sowieso so eine tolle Stadt, wenn man mal ein bisschen abseits der großen EInkaufsstraßen schaut… meinst du, es wäre sehr seltsam, wegen so einer Ankerkette nach Hamburg zu fahren? Also von Heidelberg aus? Irgendeinen guten Grund bräuchte ich nämlich mal wieder ;)))
    Und ja, was mein Männchen betrifft, habe ich wirklich Glück. Ich kann mich (fast) komplett austoben. Wobei er mal meinte, dass es ihm ja auch meistens gefallen würde was ich so mache und wenn er wirklich gegen etwas ist, hat er auch ein Vetorecht. Und oft ist es ja auch so: Wenn es dann einmal fertig ist, finden es die Männer doch ganz schön 😉

    Liebe Grüße

    Vera

  2. Liebe Vera,
    aber hallo wäre die Ankerkette ein Grund, denn es wäre ja nicht irgendeine Ankerkette, sondern die Ankerkette aus Hamburg, und das ist ein Riesen-Unterschied… Solche Erinnerungsstücke sind doch quasi unbezahlbar 😉
    Du hast Recht, es kann helfen, die Männer vor vollendete Tatsachen zu stellen. Und dann merkt er vielleicht, dass seine Holzgiraffen aus Afrika ihm gar nicht fehlen… Wir werden sehen 😉
    Lieben Gruß
    Astrid

  3. Liebe Astrid, gerade beginne ich durch die anderen Blogs zu schauen und freue mich besonders genau „das Richtige“ hier bei Dir gefunden zu haben. Bald mache ich nämlich mit der ganzen Familie einen Abstecher nach Hamburg und danach gleich wieder bei Blogst!. Ich freue mich immer sehr über genau diese Tips mit netten Cafés, hübschen Läden und tollen Bilder dabei. Super ! Liebste Grüße Christine

    • Liebe Christine,
      freue mich sehr, dass Dir mein Blog gefällt. Ich wünsche Euch eine tolle Zeit in Hamburg. Wir sehen uns dann Ende August 🙂
      Liebe Grüße
      Astrid

  4. …und „die Männer“ haben in der Eurpoapassage immerhin DEN Hochzeitsanzug gefunden und käuflich erworben! Cheers 🙂

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