Honeymoon Part 1: Von Joburg bis nach Durban

Honeymoon Part 1: Von Joburg bis nach Durban

Heute nehme ich Euch noch mal kurz mit in die Flitterwochen. Habt Ihr Lust? Also, ich könnte schon wieder… Keine Angst, es geht ganz schnell. Ihr braucht keine vier Wochen Zeit. Außer, Ihr wollt unsere Route entlang fahren – was ich sehr empfehlen kann. Noch besser wären dann sechs Wochen, denn es gab so vieles, was ich gern noch gesehen und gemacht hätte. Aber so soll es ja auch sein – wenn man am Ende des Urlaubs denkt „Okay, jetzt können wir los, wir haben alles gesehen!“, ist das doch doof. Oder?

Wir sind in Johannesburg gelandet (geflogen sind wir ab Hamburg über Dubai, das kann ich nicht unbedingt empfehlen, denn wir waren ca. 20 Stunden unterwegs…). Ich höre immer noch den Piloten kurz nach der Landung mit seiner tiefen Pilotenstimme sagen: „Welcome to Joburg!“. Das fand ich ziemlich cool. Mit „Lüburg“ und „Edorf“ klappt das irgendwie nicht so ganz, aber vielleicht braucht man dafür einfach eine Pilotenstimme. Und einen amerikanischen Akzent.

Station 1: Crystal Springs Mountain Lodge in Pilgrims Rest (2 Nächte)
Unsere erste Unterkunft lag ca. 345 km von Joburg entfernt. Das Gute daran: der Stopp bei Harrie’s Pancakes in Dullstrom (wisst Ihr noch?).
Highlights: Das Kaminfeuer abends in unserer Hütte und die wilden Baboons überall. Ausflüge zum God’s Window, zu Bourke’s Luck Potholes und den Three Rondavels.

Pilgrims Rest Südafrika

Station 2: Mohlabetsi Safari Lodge im Balule Nature Reserve (3 Nächte)
Am dritten Urlaubstag ging es ca. 120 km weiter in Richtung Krügerpark.
Highlights: Die drei Tage hier waren ein einziges Highlight. Die Safaris im offenen Jeep im Morgengrauen, die Außendusche mit Blick in den Busch, die Safaris zum Sonnenuntergang, das Abendessen am Lagerfeuer in der Boma. Der Leopard, die Elefanten, die Löwen, das Nashorn, die Büffelherde am Wasserloch. Jungs, ich vermisse Euch und die Wildnis! Ein Stück von meinem Herzen ist noch irgendwo bei Euch. Schöne Grüße!

Südafrika

Station 3: Abangane Guest Lodge in Hazyview (2 Nächte)
Wir blieben noch ein Weilchen in der Nähe des Krügerparks. Ein Glück, denn ich war noch nicht bereit, mich von den wilden Jungs zu trennen.
Highlights: Mit der Seilbahn durch (oder über) die Bäume fliegen. Auf eigene Faust durch den Krügerpark fahren und noch mehr Tiere aus der Nähe sehen. Auf der Terrasse mit Blick auf das Tal des Sabie Rivers frühstücken und abends Amarula trinken, wo die Marula-Frucht wächst.

Südafrika

Station 4: Mantenga Lodge im Swasiland (1 Nacht)
Hier waren wir nur auf der Durchreise auf dem insgesamt ca. 600 km langen Weg an die Küste.
Highlights: Das Lachen des Barkeepers, als er versuchte, unseren (meinen neuen) Nachnamen auszusprechen. Ich hätte ihn zu gern dabei gefilmt! Und: unser zweites Frühstück in der Nisela Safari Lodge.

Station 5: Serene Estate Guest House in St. Lucia (2 Nächte)
Juhu, es geht ans Meer! Leider fühlten sich die grauen Wolken gerade auch ganz schön wohl am Indischen Ozean…
Highlights: Der endlose Strand. Unser Zimmer mit Terrasse zum Pool und der Chance auf abendliche Nilpferdsichtungen. Die Boot-Safari im iSimangaliso Wetland Park mit heißer Schokolade neben der Nilpferd-Familie. Der furchtlose Baboon, der am Cape Vidal fast neben mich auf den Fahrersitz gesprungen wäre. Die Elefantenfamilie, die im Hluhluwe-Imfolozi Game Reserve vor uns im Galopp die Straße überquerte. Der Giraffenhals, der plötzlich vor unserem Toyota auftauchte. Also, mit Giraffe dran! So nah, dass ich mich gefragt habe, ob die Lady nicht vielleicht doch Mascara aufgetragen hat. Diese Wimpern!

Südafrika St. Lucia

Station 6: Fairlight Beach House in Umdloti (1 Nacht)
Die Gischt spritzte fast bist auf unsere Terrasse, so nah wohnten wir am Strand – und so sehr tobte der Sturm, als wir nach 220 km Strecke ankamen. Leider hatten wir nur die eine Nacht.
Highlights: Das Abendessen im italienischen Restaurant Bel Punto. Großes Kino von der Focaccia bis zur Espresso-Crème Brûlée. Unser Honeymoon-Zimmer inklusive some bubbly auf dem Nachttisch. Der Strandspaziergang nach dem Frühstück mit Gratis-Vorstellung der Surferboys.

Südafrika Umdloti

Station 7: The Old Hatchery in Underberg, südliche Drakensberge (2 Nächte)
Nächste Etappe: wir fahren 240 km in die Berge! (Apropos…)
Highlights: Die Tour auf dem Sani-Pass nach Lesotho, der Besuch einer Rundhütte im Dorf und anschließend im höchsten Pub Afrikas. Zu sehen, wie zufrieden die Familie wirkte, die kaum etwas besitzt und Minuten später bei heißem Kakao mit Marshmallows in 2.874 Metern Höhe darüber nachdenken. Das Abendessen am Kamin auf Moorcroft Manor, wo wir am liebsten spontan übernachtet hätten, da wir bei unserer eigenen Unterkunft dummerweise, nun ja, aus Versehen am falschen Ende gespart hatten.

Südafrika Lesotho

Seid Ihr noch da? Als nächstes sind wir von Durban nach Port Elizabeth geflogen und die Garden Route entlang nach Kapstadt gefahren. Mehr als genug Stoff für einen weiteren Post. Ich hoffe, wir sehen uns…

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