Honeymoon Part 2: Von Port Elizabeth bis nach Stellenbosch

Honeymoon Part 2: Von Port Elizabeth bis nach Stellenbosch

Wo waren wir? Ach ja genau, auf dem Weg von Durban nach Port Elizabeth. Fühlt sich an, als wäre das eine Ewigkeit her, während um mich herum die Lichterketten anfangen zu glitzern und Hamburgs Weihnachtsmärkte zum großen Glühweintrinken aufrüsten. Ein Grund mehr, Euch noch mal mitzunehmen auf die Reise…

Station 8: The Windemere in Port Elizabeth (1 Nacht)
Ein Flug mitten im Urlaub bedeutet für mich grundsätzlich erstmal Stress – alles wieder vorschriftsmäßig verstauen und so, Ihr wisst schon. Aber in diesem Fall ja doch irgendwie besser als 900 km mit dem Auto zu fahren.
Highlights: Das Lichtermeer beim Anflug auf Port Elizabeth. Unser riesiges Zimmer und die Dusche mit den Ausmaßen eines Ikea-Bällebads. Nicht mehr los müssen, weil das Hotel auch Abendessen anbietet. Morgens aufwachen und sehen, dass die Sonne durch die Fensterläden scheint. Nach dem Frühstück am Strand spazieren gehen. Lunch mit Blick auf die Wellen in Jeffrey’s Bay und einem Care-Paket aus der großartigsten Spar-Filiale der Welt. Die Hängebrücke am Storms River. Der Blick auf Plettenberg Bay im Vorbeifahren. Im Kopf eine Liste machen, was wir uns im nächsten Urlaub (irgendwann…) alles ansehen müssen – denn auf dem Weg von PE nach Knysna entlang der Garden Route (270 km) reiht sich eine Verlockung zur Vollbremsung an die nächste. Deswegen stehen auch überall diese Schilder mit dem durchgestrichenen fetten S herum. S wie: Schön wär’s, aber leider darf man nicht anhalten. Südafrika Garden RouteStation 9: Stannards Guest Lodge in Knysna (2 Nächte)
Eine große Portion Meer deluxe, bitte. Darf es etwas zu viel des Guten sein? Aber gerne doch!
Highlights: Die tosenden Wellen am Knysna Head. In der Buffalo Bay den Liebsten beim Tanz mit der Brandung beobachten und selber lieber trocken bleiben. Das Glitzern der Sonne auf dem wilden Indischen Ozean am späten Nachmittag. Zwei Buckelwale auf dem offenen Meer direkt neben unserem Speedboat auftauchen sehen und keine Bilder machen, sondern einfach nur gucken. Wieder an Land kommen, ohne unterwegs das Frühstück zu verlieren. Die Butternut Gnocchi im Thesen Island Café. Südafrika Knysna Station 10: Mooiplaas Guest House in Oudtshoorn, Klein Karoo (1 Nacht)
Von der Küste in die Halbwüste – zum Glück nur 130 km. Die R62 schlängelt sich durch die Berge, an Straußenfarmen vorbei. Die armen Tiere verrenken sich die langen Hälse und tarnen sich als zerfledderte Büsche. Komische Vögel…
Highlights: Das Gewitter bei Sonnenuntergang – in der Halbwüste! Das Abendessen im Karoo-Stil inklusive gegrilltem Straußenfilet. Bei Regen (in der Halbwüste!) draußen auf der überdachten Terrasse frühstücken. Die fünfstündige Fahrt über Swellendam nach Hermanus, die sich anfühlte wie ein Live-Naturfilm. Unsere Mittagspause im Coffee Shop-Palast. Der Spaziergang an der Walker Bay in Hermanus bei Nieselregen – zur Belohnung zogen zwei Wale vorbei. Aufs Foto wollten sie eher nicht so. Südafrika Oudtshoorn - Hermanus Station 11: Aloe Guest House in Hermanus (2 Nächte)
Der Liebste war so besessen von der Wetterprognose, dass ich anfing, ihn Jörg zu nennen. Kachelmann, ist klar. Nach dem Motto „Wenn die Sonne nicht zu uns kommt…“ fuhren wir also von Hermanus für einen Tag nach Kapstadt. Der Sonne entgegen – in jeder Hinsicht. Der Liebste wollte für diese weise Entscheidung ununterbrochen angebetet werden. Männer…
Highlights: Unser Vermieter John. Einer dieser Menschen, denen man stundenlang zuhören und sich dabei totlachen möchte. Die Strände in Camps Bay und Clifton. Der Ausblick vom Signal Hill und vom Lion’s Head. Danach die Füße in den Wellen und die Zunge mit einem Magnum kühlen. In der Abendsonne am Strand sitzen und Hamburg nur ganz kurz doch nicht mehr so toll finden. Unser eher so nächtliches Dinner im Fisherman’s Cottage. Feststellen, dass Woolworth hier das Gegenteil von einem Ramschladen ist. Die Foodblogger-Kollegen würden ausrasten. Südafrika Capetown Am Morgen der Weiterreise räkelte Hermanus sich gemütlich in der Sonne. Der Liebste warf sich in die Badehose. Ich freute mich auf die Pinguine in Betty’s Bay. Niedliche kleine Stinker! Südafrika Hermanus Bettys Bay Station 12: Bonne Esperance Guest House in Stellenbosch (2 Nächte)
John hatte uns die Schönheit des Weges von Hermanus nach Stellenbosch mit Händen, Füßen und vielen begeisterten Worten beschrieben. Franschhoek begeisterte mich sowohl von oben als auch aus der Nähe. Das letzte Stück bis Stellenbosch: eine Parade aus Weingütern. „It’s like a painting!“ – John, you’re so right.
Highlights: Der Zitronenbaum vor unserem Fenster. Frühlingsluft. Die Restaurants, Cafés und Geschäfte in Stellenbosch. Vor allem das 5 Ryneveld inklusive Studenten-Feeling. Unser Picknick in Boschendal und das Chocolate and Wine-Tasting in Zevenwacht. Im Schlaraffenland wäre das jeden Tag mein Abendbrot. Südafrika Stellenbosch Wie bekommt Euch diese Dosis Frühling? Wenn Ihr noch nicht genug habt, freut Euch zum Abschluss auf Kapstadt und darauf, wie der Liebste und ich beinahe in getrennten Zimmern übernachtet hätten. Im Honeymoon! – Ich ziehe das hier aus gutem Grund in die Länge, nicht dass ich denken würde, ein extralanger Post würde Euch überfordern. Aber mit dem letzten Satz, dem letzten hochgeladenen Foto fühlt es sich noch mal an wie der letzte Urlaubstag. Und den würde man ja auch rauszögern, wenn man könnte. Etwa nicht?

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