Berlin zum Reinbeißen

Berlin zum Reinbeißen

Bisherige Anfragen von Verlagen, einen Berlin-Reiseführer aus der Sicht einer Hamburgliebenden zu schreiben: Null. Pfffftt. Aber wer braucht schon Reiseführer – wofür gibt es schließlich Blogs?

Vom Elbspeicher B bummelten wir weiter zum Öko-Wochenmarkt am Kollwitzplatz. Sonne, der Duft von frischem Lavendel, bunte Blumen, Live-Musik: hallo Urlaubsgefühl! Mein Rat für Euren nächsten Trip nach Berlin: Bucht auf keinen Fall eine Übernachtung inklusive Frühstück! Die Etagèren mit Aufschnitt, Früchten und Dips auf der Terrasse vom Café Anna Blume sahen so hinreißend verführerisch aus, dass ich mich am liebsten einfach irgendwo dazu gesetzt hätte. Beim nächsten Mal muss ich da hin.

Zum Ausgleich gab’s ne Currywurst auf dem Markt. Die darf ja irgendwie auch nicht fehlen, wenn man in Berlin ist, oder? Wir haben sie uns geteilt, denn ich ahnte, dass mich bereits an der nächsten Ecke weitere kulinarische Verlockungen angrinsen würden. Dagegen bin ich machtlos.

Berlin CurrywurstIn der Stargarder Straße war es so weit:  wir reihten uns ein in die Schlange vor der Eispatisserie Hokey-Pokey, weil wir gar nicht anders konnten. Bei Temperaturen unter 30° lassen mich Eisdielen normalerweise ziemlich kalt, aber der Menschenauflauf vor dieser kleinen Patisserie machte mich sofort nervös. Eigentlich hätte ich mindestens 15 Kugeln bestellen müssen – „Einmal alles, bitte!“ – aber mit Franzbrötchen (na bitte, geht doch!) und Apfel-Basilikum war ich auch schon im Himmel und packte in Gedanken meine Umzugskartons.

Berlin Hokey Pokey EisDie Männer zog es zurück zu den Touristenmassen am Hackeschen Markt und Umgebung – na gut, wenn es sein muss. Immerhin gibt es dort Filialen von & Other Stories und Løv Organic. An derart kalorienreichen Tagen halte ich es ja gern wie Carrie Bradshaw: Shopping is my cardio.

Berlin Lov TeaKann man so einen Tag schöner beschließen als mit Käsefondue? Wir fanden: nein. Bei Ars Vini – ein reines Fonduelokal! – gibt es verschiedene Sorten, die eine ganze DIN A4-Seite füllen. Ich entschied mich für die spanische Version mit Roséwein, Tomatenpüree, Chorizowürfeln und Emmentaler. Dazu werden hausgebackenes Brot und Salat gereicht. Unglaublich lecker! Wer mag, kann auch Fleisch-, Fisch- oder Gemüsefondue bestellen. Und zum Nachtisch selbstverständlich Schokoladenfondue. Ob wir das gemacht haben? Manche Fragen bleiben besser unbeantwortet.

Am Sonntag ließen wir es uns im Liquidrom gut gehen, schwitzten in der Sauna und schwebten schwerelos im Salzwasserbecken. Ein herrliches Gefühl. Wie bitte? Wer von Euch hat da gerade „Fett schwimmt oben“ gesagt?

Hah. Mir doch egal. Einen hab ich noch für Euch! Aber damit dieser Post keine Kalorienwarnung braucht, gibt es diesen (ich finde, den besten!) Tipp erst beim nächsten Mal.

Ein Gedanke zu “Berlin zum Reinbeißen

  1. …und fotografiert wurde das leckere Eis beim Falafelmann nebenan 🙂
    Schmeckt jedenfalls wirklich lecker dort. Die Preise fallen jedoch selbst im PrenzlBerg auf.
    Viele Grüße ins wunderschöne Hamburg

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