Shopping-Tipp Kind der Stadt: Einen Kinderwagen to go, bitte!

Shoppen stresst mich. Gibt es hier jemanden mit drei Monate altem Baby, für den das nicht gilt? Der mit Kinderwagen durch die Geschäfte bummelt und vielleicht sogar Klamotten anprobiert?

Ich schwitze schon beim Online-Shopping. Klick, klick, klick, drei Artikel sind im Warenkorb. Schläft der Kleine noch? Mal kurz im SALE geschaut, 1.834 Artikel, wo sind hier die Filter?

Ich höre ein zartes Schnüffeln aus dem Stubenwagen und denke an meine To-do-Liste. Vielleicht finde ich heute Abend Zeit, um weiterzushoppen? Bei dem Gedanken wälzt sich etwas in mir vor Lachen am Boden und hält sich den Bauch.
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Ich will gar kein großes Mutti-Gejammer anstimmen – nur so viel: Effizienz ist alles im Moment. Stundenlanges Stöbern nach dem richtigen Geschenk, nach der ultimativen Wickelauflage – das ist was für Schwangere. Kinderwagen zum Beispiel, die haben meist eine so lange Lieferzeit, dass man sich quasi kurz nach Zeugung des Nachwuchses für ein Modell entscheiden muss. Und dann steht man vor dem Fuhrpark im entsprechenden Fachgeschäft, wird blass und fragt sich: Und jetzt? Ein hilfsbereiter Verkäufer ist nicht in Sicht und selbst wenn: Was fragt man den denn? Wenn man vorher weder Fachliteratur gewälzt noch hitzige Diskussionen in Online-Eltern-Foren verfolgt hat und einfach nur einen Kinderwagen kaufen will, der passt?

Diese sogenannten Babymärkte lösen bei mir ja sowieso das Gegenteil eines Kaufrausches aus. Es ist alles zu bunt, zu sehr aus Plastik, der ganze Laden ruft „wir können alles“ – aber dann doch irgendwie nix. Jedenfalls für mich. Ich bin da wieder raus, ohne auch nur ein paar Söckchen zu kaufen (nicht mal die waren hübsch). Einen Kinderwagen haben wir sehr günstig gebraucht gekauft und uns gesagt: Mal gucken. Ob uns der so reicht und worauf es überhaupt ankommt, wenn man im Großstadtdschungel ein Baby vorneweg schiebt.Kind_der_Stadt_03

Der Gebrauchte nervte uns dann doch. Zu wackelig, zu klein und für die Eimsbütteler Mutti-Szene natürlich viel zu abgerockt. Nicht dass es darauf ankäme, aber wenn alles auf einmal anders ist im Leben und jede Entscheidung mit der Frage: „Geht das mit Baby?“ beginnt, dann hilft es, wenn sich das Schieben nicht so anfühlt, als wäre man gerade bei der Feldarbeit.

Mit vier Wochen altem Baby landeten wir an einem Samstag bei Kind der Stadt. Eigentlich wollten wir nichts Großartiges, nur mal kurz durchschauen, weil es Spaß macht. So ein Laden ist das nämlich. Jedes Mützchen, jedes Bettchen und jedes Spucktuch sieht so aus, als hätte hier ein netter Mensch mit sehr viel gutem Geschmack von A bis Z sein persönliches Kinderzimmer zusammengestellt. Und genau so ist es ja auch. Aber dazu gleich mehr.

Jedenfalls schiebt der Mann auf einmal die Kinderwagen im vorderen Teil des Ladens hin und her. Und kriegt so ein Leuchten in den Augen. Ich denk mir gar nichts dabei, als ich ihm den Griff aus der Hand nehme und mich drei Meter vorwärts bewege. Da ist es schon zu spät. Boah, der schiebt sich ja von selbst! Und hat diese perfekte Höhe! Und der Griff, was ist das bitte für ein Material? Zack, steht eine freundliche Verkäuferin neben uns. Drückt hier, klickt da, Einkaufskorb, Verdeck, Regenschutz, bähm – so geht das! Ich sehe es meinem Mann an – er hat dieses neue Auto für unseren Kleinen sozusagen schon gekauft. Und ich habe nicht vor, ihn davon abzuhalten.Kind_der_Stadt_01

Bei Kind der Stadt stehen nämlich keine gefühlten 500 Kinderwagen im Verkaufsraum, sondern nur ein Bruchteil. Dafür alle persönlich getestet und für gut befunden – von einem echten Profi. Inhaber Jan Sundhoff ist dreifacher Vater und hat die Erfahrung gemacht, dass es schwierig ist, „schöne Dinge zu finden, die anders sind, als die, die in den großen Babymärkten angeboten werden.“ Produkte, die auch den Eltern gefallen. Aber lassen wir ihn doch selbst erzählen.

Jan, erstmal herzlichen Glückwunsch zu Eurem dritten Baby! Du bist also mittlerweile absoluter Profi-Papa. Wie wählst du die Produkte aus, die du im Laden verkaufst? Welche Voraussetzungen müssen sie erfüllen?

Wir nehmen nur Produkte auf, die wir mit gutem Gewissen verkaufen können und die wir für unsere eigenen Kindern auch benutzen würden. Wir verkaufen nur, was wir vorher selbst erlebt und in den Händen hatten und achten auf Qualität und gute Stoffe.

Im Bereich der Kinderwagen nehmen wir nur die besten. Über die Nachteile der einzelnen Modelle kommt man zum perfekten Kinderwagen, da man diese meist erst im Gebrauch entdeckt und dann furchtbar nerven können. Wir gehen mit allen Wagen sehr kritisch um, damit unsere Kunden nicht (nur) den schönsten, sondern den perfekten Kinderwagen finden.

Alle Produkte, die man für den Start ins Leben braucht, wählen wir mit Bedacht und sehr selektiv aus: Ob Babytragen, Erstausstattung, Kindermöbel oder erstes Spielzeug, wir legen Wert auf besondere und besonders gute Lösungen, die man garantiert nicht an jeder Straßenecke findet.

Unseren Neuwagen für den Kleinen konnten wir direkt ins Auto packen und mitnehmen. So läuft das nämlich bei Kind der Stadt. Da shoppt es sich so entspannt, dass der Nachwuchs das Ganze im Maxi Cosi komplett verschlafen hat. Und ich habe nur deshalb nicht den Laden weiter leer geräumt, weil der Kofferraum ja schon voll war. Aber ich komme wieder!

Fotos: Kind der Stadt

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