Kinderstuhl im Test: der Stokke Steps. Auch für Babys!

Stokke_Steps_Kinderstuhl

Wie schafft man es, dass die Blogleser treu bleiben und die Themen sich nicht zu sehr verändern, obwohl das eigene Leben sich gerade um 180° (an manchen Tagen auch nonstop im Kreis) gedreht hat? Da muss man schon kreativ werden (ogott, das auch noch!) und sich was einfallen lassen. Also, nicht dass es MIR so gehen würde. Auf diesem Blog ging es schließlich immer schon häufig ums Essen. Und um nix anderes dreht sich dieser Post heute.

Ironie off. Das Baby kann noch nicht alleine sitzen, fühlt sich bei den Erwachsenen-Mahlzeiten auf Mamas oder Papas Schoß sehr wohl – aber 24 Stunden am Tag einhändig arbeiten geht irgendwann an die Substanz. Wipper auf den Esstisch stellen? So süß Babyfüße auf Augenhöhe auch sind – das ist nicht wirklich die Lösung. Essen, während das Kind schläft? Netter Versuch. Ich habe die Vermutung, die kleinen Biester haben da so angeborene Antennen, die im wahrsten Sinne des Wortes den Braten riechen. Essen ist fertig? Sofort aufwachen! Laut sein! Da muss ich dabei sein.
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Ein herrliches Gefühl, wenn man erst denkt, man hätte ein echtes Problem, das sich dann aber als Grund entpuppt, ein hübsches neues Designobjekt für die Wohnung zu kaufen! Der Stokke Steps Hochstuhl hat den Red Dot Design Award 2015 gewonnen. Nicht dass mir diese Auszeichnung wichtig wäre, aber: sieht gut aus und kann was – bei diesen Voraussetzungen kann ich grundsätzlich nur schwer widerstehen!

Der Hochstuhl samt Wippe steht also seit einigen Wochen bei uns am Esstisch. Die Breifütterung läuft bereits. Meine fünf wichtigsten Erkenntnisse bisher:

  1. Die Wippe (heißt bei uns auch Pilotensessel) sieht nicht nur gemütlich aus, sondern fühlt sich wohl auch so an. Baby ist darin bereits mehrfach eingeschlafen.
  2. Der Stoff ist erstaunlich. Frische Karottenflecken lassen sich rückstandslos abwischen. Und was Karotten farblich so können, lernt man ja erst mit der Breifütterung…
  3. Die Sitzhöhe mit Wippe ist, zumindest für unseren Esstisch, perfekt. Das Baby kann die Füßchen auf den Tisch legen und dabei gucken, als wenn das so gehört. Und ich hab es beim Füttern im Sitzen auf Augenhöhe. Zum Stillhalten hypnotisieren klappt bisher allerdings nicht.
  4. Wenn die Großen essen und das Baby sich langweilt, kann es die Füße mit den Händen festhalten, sich vom Tisch abstoßen, das Spielzeug im Spielzeughalter (haben wir mittlerweile vorsichtshalber deinstalliert) verprügeln oder auf den Boden fallen lassen, damit jemand es wieder aufhebt. Können wir also in Ruhe essen? Nein. Haben wir großen Spaß? Jepp.
  5. Der Aufbau ist relativ simpel, die Wippe kann man einzeln verwenden oder den Fuß abbauen und auf dem Hochstuhl fixieren. Insgesamt ist der Stuhl relativ sperrig – aber das sind die Hochstühle ja alle, damit sie nicht umkippen können. Und das wäre andernfalls bei uns mit Sicherheit längst passiert.

So weit also unsere Erfahrungen mit dem Stokke Steps plus Wippe. Wir sind gespannt, wann der Kleine selbständig sitzen kann und das Babyset zum Einsatz kommt. Die Anschnallgurte daran sind mir sehr sympathisch. Babys Arme und Beine festzubinden wäre eigentlich auch ganz praktisch. Aber Breifüttern ist eben eine Sportart, das sagt einem ja vorher auch keiner.

Wie formuliert Stokke das so schön? „Der Stuhl wurde für aktive, selbstständige Kleinkinder entwickelt, um ihnen optimalen Halt zu geben.“ Ich übersetze: Im Stokke Steps kriegt der Zappelkasper seinen Brei ohne größere Unfälle verfüttert.

Ein Schnäppchen ist der Stokke Steps Hochstuhl plus Zubehör jetzt nicht unbedingt. Aber: er wächst mit dem Kind locker bis ins Schulalter mit. Und darf gern mitten im Wohnzimmer stehen, ohne dass es gleich wie ein Kinderzimmer aussieht.

Es gibt verschiedene Farben – wir haben Walnut Brown und die Wippe in Greige. Die Kombi seht Ihr oben auf den Fotos mit dem opulenten Esstisch und dem Lüster (nein, das ist nicht unsere Wohnung). Finde ich geradezu elegant! Und wie gesagt, Karottenflecken sind gar kein Problem. Also, zumindest auf dem Stuhl nicht…

Dieser Beitrag ist in Kooperation  mit Stokke entstanden.

Ein Gedanke zu “Kinderstuhl im Test: der Stokke Steps. Auch für Babys!

  1. Liebe Astrid,

    ich liebäugel auch schon mit dem Stokke Stuhl. Ich finde es so praktisch das man die Wippe gleich zweifach verwenden kann. Da ich selbst auf einem Triptrap groß geworden bin, schwanke ich noch zwischen den beiden. Aber der neue ist schon ne Ecke schicker und würde super zu meinen Eames Stühlen passen.

    Liebe Grüße,
    Anna Julie

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