Von Balkonpflanzen und Babybrei: Eine Frage der Ähre

Babybrei_GetreideAuf meinem Balkon wächst Getreide. Ich habe es selbst angepflanzt und gieße es jeden Abend, seit vier Wochen. Das ist sehr ungewöhnlich für mich, denn eigentlich habe ich kein inniges Verhältnis zu Grünpflanzen. Außer vielleicht zu Basilikum, aber meine Zuneigung zu diesem duften Kerlchen ist rein kulinarischer Natur. Ich mache es ihm für ein paar Tage nett vor dem Küchenfenster, bis der Arme dann brutal zu Pesto verarbeitet wird.

Ich gebe zu, bei meinem Getreideprojekt habe ich die gleichen Hintergedanken. Den Ähren wird es nämlich genauso ergehen – wenn sie bis zum Stadium der Erntereife in meiner Obhut überleben. Verarbeitet zu Babybrei. Sorry Jungs, das ist Euer Schicksal!

Babybrei und ruhige Nächte

Anlass des Ganzen ist eine Aktion zum Thema babygerechte Ernährung von Milupa, mit dem schönen Titel „Babys Bäuchlein“. Jede Mama weiß, wie immens wichtig es ist, dass dort alles rund läuft und auf keinen Fall etwas quer sitzt. Ein paar Stunden ungestört schlafen oder mit einem schreienden Bündel in Fliegerposition durch den Flur tanzen – zwischen diesen beiden nächtlichen Beschäftigungen liegen Welten. Und manchmal nur ein Furz.

Wahnsinn, was in diesem kleinen Wesen alles passiert! Im winzigen Darm machen noch viel winzigere Bakterien einen wichtigen Job, helfen beim Verdauen und dabei, Nährstoffe freizusetzen. Sie produzieren Vitamine und unterstützen das Immunsystem: Schädlichen Keimen lassen sie keinen Platz an der Darmwand. Im Bäuchlein wachsen unzählige Nervenzellen zusammen, die mit dem Gehirn verbunden sind. Ein gesundes Bäuchlein sendet das Signal: Alles auf Entspannung. Und Mama kann schlafen!

Die Realität: ein kleines Kuchenmonster wächst heran

Schön und gut. Nur interessiert das den Nachwuchs leider nicht. Mein Sohn ist 1 und äußert seine Vorlieben mittlerweile sehr deutlich. Ein Stück Kuchen riecht er 15 Meter gegen den Wind. Er kann zwar noch nicht sprechen, aber sehr deutlich „Mmmhhh, mmhh!!“ tönen und am Tisch rütteln, auf dem das Objekt der Begierde steht. Ich esse im Moment also seltener Kuchen – das schlechte Gewissen gegenüber so einem Mini-Menschen, der noch wachsen muss, ist ja doch um einiges größer, als wenn man nur für sich selbst verantwortlich ist.

Apropos wachsen. Ich staune jeden Tag aufs Neue, was für ein schwerer Brocken da mittlerweile vor mir auf dem Wickeltisch sitzt. In Zahlen klingt dieses Wunder noch beeindruckender:

    • Im 1. Lebensjahr verdreifacht ein Kind im Durchschnitt sein Gewicht, am 2. Geburtstag hat es sich vervierfacht.
    • Kleinkinder haben einen zwei- bis dreimal so hohen Energiebedarf wie Erwachsene. Sie benötigen ca. 4-mal mehr Kalzium, 7-mal mehr Vitamin D und 3-mal mehr Jod (bezogen auf das Körpergewicht).
    • Zwischen 1 und 2 Jahren lernt ein Kind etwa jeden zweiten Tag ein neues Wort. Es beginnt zu sprechen, zu laufen und zu begreifen. Dafür braucht es vielviel Kuchen Energie und Nährstoffe.

Kein Wunder also, dass der Junior morgens gern eine zweite Banane isst, als Beilage zu seinem Frühstücksmüsli, und dass er nach dem Kindergarten mindestens einen Snack erwartet. Wehe mir, wenn ich beim Abholen keinen in der Tasche habe! Und mit dem Kuchen liegt er gar nicht so falsch: Getreide enthält Kohlenhydrate, Vitamine, Mineralstoffe und Mikronährstoffe wie B-Vitamine, Eisen und Zink. Wenn’s Vollkorn ist, liefert Getreide auch Ballaststoffe – super für die Verdauung.

Die gesunde Alternative zum geliebten Kuchen heißt also: Obst-Getreide-Brei. Läuft bei uns. Pastinake und Karotte kamen hier anfangs nicht so gut an, Hafer-Apfel-Banane dagegen musste ich mir nur ganz selten von meinem T-Shirt wischen. Doch erstmal stellte sich die Frage: Welchen Brei nehme ich?

Babybrei – Fragen und Antworten

Die Auswahl am Babybrei-Regal ist riesig. Worauf kommt es an? Was ist da so drin? Wie ist es mit Schadstoffen? Die Antwort ist: Babys haben einen schnelleren Stoffwechsel als Erwachsene und ihre Entgiftung funktioniert noch nicht vollständig. Erst mit zwei Jahren ist das Bäuchlein vollständig entwickelt. Deshalb gelten für Babynahrung hohe gesetzliche Standards und strenge Regulierungen. Baby-Getreide ist frei von Konservierungs- und Farbstoffen.

Milupa überprüft die Getreidequalität auf dem Weg vom Feld auf den Babylöffel bis zu 650 mal. Mich überzeugt vor allem der Blick auf die Zutatenliste: Je kürzer, desto besser. Die Milupa 7-Korn-Flocken bestehen aus genau 8 Zutaten. In Bio-Qualität, ohne Zuckerzusatz. Beim Kinder-Bananenmüsli sind es sogar nur 6. Da kann sich das Erwachsenen-Schokomüsli mal ganz hinten verstecken in unserer Vorratskammer.

Babybrei_Getreide

Alles gut zu wissen. Bei mir auf dem Balkon dauert es nämlich noch. Zugegeben: Ich war überrascht, dass aus den kleinen Körnern nach wenigen Tagen grüne Keime sprossen. Und immer größer wurden. Mittlerweile wuchern üppige Gräser aus den beiden Kästen und ich frage mich, ob ich zu dicht angepflanzt habe, ob ich zu viel oder zu wenig gieße und wie lange es wohl dauert, bis ich ernten kann. Man stellt sich auf einmal so viele Fragen, wenn Nachwuchs unterwegs ist!

Wenn alles gut geht, könnt Ihr zum Abschluss der Aktion ein Überraschungspaket von Milupa gewinnen. Wenn Ihr erratet, welche beiden Getreidesorten hier um ihr Leben kämpfen wachsen: Gerste, Roggen, Hafer, Dinkel, Weizen? Eine Frage der Ähre also. Aber pssst: Noch weiß ich es selbst nicht! Sieht alles irgendwie grün aus. Sobald sich was tut, verbreite ich die Breaking News natürlich bei Instagram. Dort könnt Ihr dann auch beim Gewinnspiel mitmachen!

Dieser Beitrag ist in Kooperation mit Milupa entstanden. Hier findet Ihr Produktinfos und noch mehr über Babys Bäuchlein. 

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