Schatz, ihm schmeckt’s nicht: zwei easy Breirezepte für Babys

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Bevor mein Sohn zur Welt kam, standen drei Dinge für mich fest. Erstens: Der Kleine wird von Anfang an (gut, ein paar Tage würde ich ihm Zeit geben) durchschlafen. Zweitens wird er niemals seinen Willen mit Hilfe von Wutanfällen durchsetzen. Und drittens bekommt er ganz bestimmt nur Selbstgekochtes zu essen.

Ja, mittlerweile muss ich auch lachen über solche Vorsätze. Acht Monate hat es bei uns gedauert, bis das Phänomen Durchschlafen greifbare Dimensionen annahm. Vier davon habe ich nachts so gut wie gar nicht geschlafen. Mit den Wutanfällen geht es bei uns gerade erst los und jedes Mal meldet sich eine Stimme in meinem Kopf, die Sätze flüstert wie: „Gib ihm einfach Gummibärchen, dann ist wenigstens Ruhe.“ Und zu essen gibt es eben das, was nicht auf dem Lätzchen, dem Fußboden oder mir landet, sondern an der eigenwilligen Zunge vorbei ins Bäuchlein gelassen wird. Ich halte mich an drei ganz einfache Kriterien:

  1. Gesund muss es sein. Nicht im absoluten Sinne, aber Nährstoff-Nullnummern und Zuckerbomben vermeide ich nach Möglichkeit.
  2. Es darf gern schnell gehen. (So langsam denke ich ernsthaft über die Anschaffung eines dieser in der Gastro- und Foodbloggerszene hochgelobten Küchengeräte nach. Knopf drücken, Füße hoch legen – tadaa, hab ich alles selbst gemacht! So läuft das doch, oder?)
  3. Der Kleine muss es essen. Avocado und bestes Bio-Roggenbrot (Punkt 1 + 2 treffen zu) wurden hier erst kürzlich verweigert. Überreden zwecklos.

Aus der Brei-Phase ist mein kleiner Vierzahn trotz seiner 16 Monate noch nicht ganz raus. Am Wochenende haben wir im Rahmen der Kampagne „Babys Bäuchlein“ zwei Brei-Rezepte von Milupa getestet. Die erfüllen alle drei Kriterien, hurra!

Getreide-Gemüse-Brei: Feiner Grieß mit Pastinaken

6 – 7 EL (ca. 20 g) Milupa Getreidebrei Feiner Grieß
150 ml Wasser
1 TL (ca. 4 – 5 g) raffiniertes Rapsöl
100 g Pastinake

Ab dem 6. Monat als gelegentliche Alternative zum Getreide-Obst-Brei am Nachmittag.

Gewaschene, geschälte und klein gewürfelte Pastinake in frischem Trinkwasser weich kochen und pürieren. Milupa Feiner Grieß mit Rapsöl in einen Teller geben, den noch warmen Pastinaken-Brei hinzugeben und alles glattrühren. Wenn der Brei zu fest wird, frisches, abgekochtes Trinkwasser hinzufügen.

Pastinake lief bei uns übrigens am Anfang nicht so. Beim ersten Versuch habe ich frische Rüben auf dem Markt gekauft, geschält, gekocht, püriert, aber natürlich nicht damit gerechnet, dass der Nachwuchs erstens das Geräusch des Pürierstabs zum Brüllen findet und zweitens keinen Bock auf Pastinakenbrei hat, während die Milchbar direkt vor ihm sitzt.

Statt alle Gemüsesorten testweise einmal durchzukochen und beim Pürieren Ohrstöpsel zu tragen, habe ich also Gläschen gekauft. Denn: Pures Gemüse in Bio-Qualität kann ja nicht so schlecht sein und macht vor allem keinen Lärm. Der Renner war hier anfangs die weiße Karotte von Hipp. Schmeckt süßlich und macht keine bösen Flecken. Win-Win!

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Wenn nix mehr geht, geht immer noch Obst. So ist es zumindest bei uns meistens. Platz 1 belegt unangefochten die Banane. Zum Glück weiß der Lütte noch nicht, das man die auch in Schokolade tauchen kann. So ein Obstbrei ist schnell gemixt – man muss nur aufpassen, dass der auch im Nachwuchs landet. Wenn Papa mit Füttern dran ist, lieber ein Auge drauf haben. Ist nämlich lecker.

Milch-Getreide-Brei: 7 Korn Flocken mit Mango

6-7 EL (ca. 20 g) Milupa Getreidebrei 7 Korn Flocken
20 g Mango-Püree
200 ml Milchnahrung

Nach dem 6. Monat als Morgen- oder Abendbrei.

Gewohnte Milchnahrung (z. B. Milupa Milumil) nach Anleitung zubereiten und mit Milupa 7 Korn Flocken im Teller verrühren. Anschließend mit Mango-Püree verfeinern. Für eine milchfreie Zubereitung (für einen Nachmitags-Brei ab dem 6. Monat) anstelle der Milchnahrung 120 ml abgekochtes, warmes Trinkwasser sowie 1 TL raffiniertes Rapsöl verwenden und die Obst-Menge auf 100 g erhöhen.

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Die Obst-Pürees kaufe ich gern von Alnatura. Das verursacht nicht ganz so viel Altglas wie die Baby-Gläschen und es bleibt auch mal was für Papa übrig. Apfel-Mango ist ein Knaller, vor allem zu Milchreis! Natürlich selbst gekocht, ist klar.

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Dieser Beitrag ist in Zusammenarbeit mit Milupa entstanden.

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