Meine 6 Designlieblinge. Hallo Weihnachtsshopping!

Location: Haller6

Es gibt Events in Hamburg, da könnte man das komplette Weihnachts-Shopping erledigen. Im September war ich bei Etsy im Showroom für die kommenden Herbst- und Winter-Trends und auf der blickfang Designmesse in den Deichtorhallen – so viele großartige Geschenkideen! (Natürlich vor allem für mich.)

Allerdings waren draußen 30 Grad. Und „Last Minute“ ist mein zweiter Vorname. Deswegen habe ich, natürlich, noch KEIN EINZIGES Weihnachtsgeschenk bisher. Aber heute stelle ich Euch meine persönlichen Designlieblinge von den beiden Veranstaltungen vor. Falls Ihr so langsam ans Weihnachts-Shopping denkt.

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In der Produktwelt Scandinavian Chic im Etsy Showroom fühlte ich mich auf Anhieb wohl. Die Stücke der selbsternannten „Möbel Confiserie“ Candy Company aus Leipzig sind inspiriert von Süßigkeiten: „Für eine Einrichtung, in die man am liebsten hinein beißen möchte.“ Ein Hocker, der an einen süßen Lutscher erinnert. Ein anderer sieht aus, als wäre er kopfüber in eine Schüssel mit bunten Streuseln gefallen.

Mein Lieblingsstück dieser Kollektion ist die Zuckerperlenleuchte, die an einer bunten Holzkette von der Decke baumelt, wie wir sie früher auf dem Jahrmarkt um den Hals oder ums Handgelenk trugen. Nur nicht so klebrig. Die Möbel von Designerin Kirstin Overbeck sind aus Vollholz und von Hand gefertigt.

Ein Knaller, finde ich – nicht nur fürs Kinderzimmer!

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Minimalismus und schlichte Formen sind die Leidenschaften von Joanna Szmerdts. Ihre Aquarellzeichnungen passen perfekt zum Urban Jungle Trend. Vor allem, wenn man (wie ich) keinen besonders grünen Daumen hat, macht sich so ein Monstera-Print über dem Sofa ganz wunderbar. In Gesellschaft vom Hipstervogel aka Flamingo oder weiteren Grünpflanzen – in Joannas Etsy Shop Color Watercolor habt Ihr die große Auswahl.

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In der Ecke Moderne Nomaden bei Etsy habe ich mich verliebt: in diesen Pulli in Neongelb-Nude von THEKNITKID. Würde mir den bitte jemand zu Weihnachten schenken? Extrafeine Merinowolle, made in Germany. Hinter dem Berliner Label steckt Designerin Sabrina Weigt, die es bunt, graphisch und einen Hauch verspielt liebt.

the_knit_kid_etsy

Der Wunschzettel war also eigentlich lang genug, aber die blickfang konnte ich mir auf keinen Fall entgehen lassen. Ich war zweimal dort – Freitag zum Presserundgang und Samstag, als Holly Becker ihr neues Buch „Feierlaune“ vorgestellt hat. Ich kann das absolut weiterempfehlen: einmal ganz in Ruhe gucken, und später noch mal hin zum Shoppen!

Was ich gekauft habe, hatte ich Euch schon bei Instagram gezeigt. Aber ich hätte am liebsten noch viel mehr mitgenommen. Zum Beispiel so einen Hocker von Jan Cray Möbel. Dieses Gelb! Die Möbel werden in der Hamburger Werkstatt aus Holz und Metall gefertigt und fühlen sich genauso gut und edel an, wie sie aussehen. Nämlich so, dass man sie sofort haben und nie mehr hergeben möchte.

jan_cray_hocker_blickfang

Ich wünsche mir schon ewig neue Lampen im Schlafzimmer. Die Nachtischleuchten mit Schirmchen müssen weg – stattdessen hätte ich gern schlichte Glühlampen, die an einem schicken Textilkabel baumeln. Wie sich das am besten umsetzen lässt, war mir bisher schleierhaft. Bei kommod habe ich die Lösung gefunden. Die Stücke des süddeutschen Unternehmens haben nicht nur unglaublich niedliche Namen (LAMPI! HOQDI!), sie sind auch so easy aufzubauen, dass der eine oder andere Mann fast enttäuscht sein wird, weil es überhaupt keinen Grund zum Fluchen gibt.

kommod_lampi_blickfangDamit dieser Post nicht zu möbellastig wird, muss ich Euch unbedingt die Taschen von Handmades Hamburg zeigen. Inhaberin Kathrin Lorentzen entwirft Schmuck, Tücher – und diese Hingucker-Taschen aus Malerleinwand. Mit Rennfisch-Motiv, ein bisschen Glitzer und Lederriemen. Da geht ordentlich was rein und die Taschen werden mit der Zeit immer schöner, weil der Canvas einen natürlichen Used-Effekt bekommt.

Ich konnte mich nur noch nicht entscheiden – schwarz oder weiß? Rennfisch oder Roller? Was meint Ihr?

tasche_handmades_hamburg

Als ich dem Mann von meinen Fundstücken erzählt habe, fand er übrigens: „Ganz schön teuer!“ Kurz fühlte ich mich an unsere Hochzeitsplanung erinnert. Und dann dachte ich: Nein. Die Sachen nicht nicht zu teuer. Sie kosten genau das, was Design, Material und Arbeit wert sind. Wir sind diese Preise bloß nicht gewohnt – weil es im Möbelhaus oder beim Discounter immer einen Hocker, eine Tasche oder einen Pulli gibt für so wenig Geld, dass man sich fragen sollte, wer oder was da eigentlich auf der Strecke bleibt. Meistens ist es die Qualität. Und wie (oder von wem) diese Sachen produziert werden, möchten wir lieber gar nicht wissen. Aber gerade zu Weihnachten könnten wir ja mal versuchen, anders zu denken, weniger und bewusster zu schenken und dafür Dinge auszuwählen, die bei jedem Anfassen, jedem Benutzen und jedem Anschauen sehr viel Freude machen. Für eine sehr lange Zeit.

Und Ihr? Seid Ihr schon in Stimmung oder ist das Thema Weihnachtsshopping für Euch noch gaaaaanz weit weg?

Fotocredits: Etsy | Candy Company, Color Watercolor & THEKNITKID auf etsy.com | Jan Cray Möbel | kommod | Kathrin Lorentzen

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