RICETERIA Hamburg: Everyday Magic in Eppendorf

Einer meiner allerersten Blogposts hier trug die Überschrift „Everything is better in pink: ein Abend im RICE-Showroom“. Als ich nun hörte, dass in Eppendorf eine RICETERIA eröffnet und die Einladung zum Grand Opening in mein Postfach plingte, war sofort klar: Da muss ich hin.

RICETERIA? Was’n das? RICE ist ein dänisches Label für Wohnaccessoires – Ihr kennt bestimmt die herrlich bunten Becher, Teller, Löffel & Co. aus Melamin? Bisher gab es die in Hamburg in ausgewählten Läden zu kaufen – ab sofort findet Ihr das komplette (riesige!) RICE-Sortiment in der neuen RICTERIA in der Eppendorfer Landstraße 144 (vorher war hier das Mercato Piazza).

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Und, wann kommt Nummer 2? Die Sache mit dem Kinderkriegen.

In jedem Lebensabschnitt gibt es diese typische Fragen. „Bist du immer noch Single? Gehst du denn nie aus?!“ (Als wenn da ein Zusammenhang bestünde… Nun ja.) Frisch Verliebte hören sie nicht gleich in ihrer Dopamin-Blase, die Frage, ob das jetzt was Ernstes sei und wie es denn mit dem Heiraten aussähe. Aber irgendwann sickert sie dann doch durch.

Und dann, happy verlobt, hat man vielleicht erstmal ein wenig Ruhe? Ha, von wegen. Jetzt wird erst richtig geflüstert. „Heiraten die jetzt, weil da was unterwegs ist? Ich glaube, ich habe ein Bäuchlein gesehen…“ Selber schuld – wer es in dieser spekulationsintensiven Zeit leichtfertig am Spaghetti-Bolognese-Abend übertreibt, provoziert solche Fragen ja geradezu. Und dann erst nach der Hochzeit! „Wie, du trinkst Apfelschorle?“ Dazu vielsagende Blicke. Jede noch so glaubhaft vorgetragene Antwort wird mit wissendem Lächeln als Ausrede interpretiert. „Ich muss fahren!“ „Ich hab gestern Abend richtig gesoffen, mir ist immer noch kotzübel!“ – nichts hilft. Weiterlesen

Ist das schön hier! {Weshalb ich nicht aufs Land ziehen möchte.}

„Wenn ich mal groß bin, schaue ich von meinem Wohnzimmerfenster aus auf eine Pferdekoppel.“ Diese Idee pflanzte sich vor sehr langer Zeit in mein Hirn und ließ mich nie ganz los. Ich bin mir sicher, dass die Idee unmöglich aus Hamburg sein kann, denn ansonsten müsste sie selbst lachen bei diesem Gedanken. Vielleicht lebt sie aber auch am äußersten Stadtrand. Da sind so verrückte Dinge möglich. Wenn man bereit ist, auf alles andere zu verzichten.

Ihr kennt das: Es gibt diese Tage, da ist alles zu eng, die Stadt ist viel zu voll, überall sind Menschen, nirgendwo Parkplätze und man verbringt ganze Nachmittage damit, dem Kind zu sagen, wo es überall NICHT hin darf. „Spatz, Vorsicht, da fahren Autos! Nein, lass das liegen, das ist Müll. Warte bitte, wir müssen uns hinten anstellen.“ Und der Aufzug an der U-Bahn ist natürlich mal wieder außer Betrieb. Weiterlesen

Mallorca mit Kind. Und Oma und Opa.

Im Mai waren wir zehn Tage auf Mallorca. Der Mann und ich, unser Zweijähriger und sein Bagger, der seit seinem letzten Geburtstag an der rechten Hand fest gewachsen ist, und Oma und Opa.

„Wie war eigentlich euer Urlaub?“ werde ich natürlich gefragt.

„Schön!“ antworte ich. Und so was wie: „Nette Finca, viel Sonne, wir konnten sogar schon im Meer baden.“

Eine Stimme in meinem Kopf flüstert dann jedes Mal hinter vorgehaltener Hand: „Man darf halt nur nicht daran denken, wie Urlaub früher mal war…“ Und sie kichert ein wenig gehässig. Weiterlesen

Wie es mit dem Buch so läuft – und wer mich dabei coacht.

Gerade fühle ich mich, als hätte ich meine Mathe-Hausaufgaben nicht gemacht. Und so wie ich früher gehofft habe, dass die Lehrer nix merken (was oft geklappt hat), flüstert jetzt eine Stimme in meinem Kopf: „Muss doch keiner wissen! Denk dir halt was aus.“

Aber das ist Bullshit. Ich habe hier auf dem Blog nicht die Hosen runtergelassen (bildhaft gesprochen!), um mir selbst (und Euch) was vorzumachen. Sondern um endlich anzufangen. Weiterlesen

Meine Lieblingscafés in Hamburg

Ich liebe das ja, wenn das Wochenende vor der Tür steht und ich gar nicht viel vor habe. Keine Tasche, die gepackt werden, kein Kuchen, der gebacken werden muss. Natürlich fahre ich gern weg und kriege auch gern Besuch (noch lieber esse ich Kuchen), aber keinen Plan zu haben ist manchmal einfach das Beste. Im Schlafanzug frühstücken und absolut nichts Sinnvolles tun, bis es Zeit wird fürs Mittagsschläfchen. Herrlich! Ungefähr so werde ich das Osterwochenende verbringen. Ja, vielleicht kommt auch Besuch. Aber wir haben ja ganze vier Tage Zeit!

Zeit für Kaffee und Kuchen. Und für ein ausgedehntes Frühstück im Café. Aha, so langsam kommen wir zum Thema: Es wird allerhöchste Zeit, dass ich Euch meine Lieblingscafés vorstelle. Über die meisten habe ich hier natürlich schon gebloggt, aber ich will es Euch ja möglichst bequem machen. Alles auf einen Blick. Voilà, hier sind sie: Meine 10 liebsten Cafés in Hamburg, in denen der Kaffee mit viel Liebe zubereitet wird und die Kuchenauswahl jeden guten Vorsatz sabotiert. Weiterlesen

Gesagt, getan.

Hui, so schnell sind zwei Wochen rum. Zwei Wochen, seit ich mich getraut habe, zu sagen: „Ich mach das jetzt einfach.“ Heute ist Tag der Wahrheit, denn ich hatte ja versprochen, mich heute wieder hier zu melden, damit keiner von Euch im Elbgold anruft und ein Cheesecake-Verbot für mich verhängt. Nein, eigentlich, damit ich einen Grund habe, endlich anzufangen und nicht mehr diese „eines Tages vielleicht“-Wolke mit mir herumzutragen. Ich schreibe ein Buch. Man soll seine Ziele am besten jeden Tag aufschreiben. Wenn man eine Extraportion Druck möchte und leicht bekloppt ist, macht man das öffentlich. So wie ich. Weiterlesen

Barista-Kurs in Hamburg bei den Public Coffee Roasters

Was haben mir die Hände gezittert, als ich auf „Publizieren“ klickte letzten Freitag, um Euch zu erzählen: Ich mach das jetzt einfach. Und wie habe ich mich danach gefreut! Über Eure Kommentare, Eure Herzchen auf Facebook und Instagram. Und über meine Blog-Statistik. Mit jedem „Gefällt mir“ wuchs das großartige Gefühl in mir, dass ich das Richtige tue. Und dafür möchte ich heute als Allererstes DANKE sagen. Vielen Dank für dieses überwältigende Feedback – es sind sogar schon die ersten Vorbestellungen für mein Buch eingetrudelt. Ach, Ihr seid so toll. Einen besseren Kick-off für dieses Projekt hätte ich mir nicht vorstellen können.

Am liebsten hätte ich sofort drauf los geschrieben. Aber für Freitagnachmittag stand ein wichtiger Termin in meinem Kalender: Blogger-Baristakurs auf der Elbe bei den Public Coffee Roasters. Über die Jungs habe ich vor drei Jahren schon mal gebloggt. Mittlerweile gibt es den leckeren Public Coffee in vielen Hamburger Cafés – zum Beispiel im Entenwerder1. Direkt daneben, in Sichtweite der Elbbrücken, liegt auch die Rösterei von Public Coffee. Genauer gesagt: Sie schwimmt auf der Elbe. Weiterlesen

Ich mach das jetzt einfach.

„Hier war früher auch mal mehr los.“

Mein Gedanke, jedes Mal, wenn ich auf diesen Blog schaue.

Woran das liegt, muss ich niemandem erzählen – ich fasse es ganz kurz zusammen: Ich habe irgendwie nie Zeit – und wenn ich dann doch mal Zeit habe, bin ich so müde!

Ihr kennt das.

Der arme kleine Blog kann natürlich überhaupt nichts dafür. Manchmal wundere ich mich, dass er noch da ist, so sehr, wie ich ihn vernachlässigt habe. Sorry, Blog! Es ist ja nicht so, dass ich dich nicht mehr liebe. Es muss sich nur einiges verändern. Weiterlesen

Wie Du erkennst, ob Coworking für Dich das Richtige ist

Vor ein paar Tagen stieß ich bei Facebook auf diesen sehr lustigen Artikel im Magazin New Yorker, in dem sich wahrscheinlich jeder wieder erkennt, der im Home Office arbeitet.

Selbst wenn man nicht täglich ungeduscht im Schlafanzug fragwürdigen Essgelüsten nachgeht und sich ohne Zeitgefühl auf YouTube herumtreibt – aus der Freiheit, sich Arbeit und Privatleben vollkommen frei einteilen zu können, entwickeln sich früher oder später „Es-guckt-ja-keiner-Verhaltensweisen“, über die man niemals öffentlich sprechen würde. Weiterlesen